
Shopware 5 auf 6 migrieren – professionell & sicher
Autor:
Konstantinos
Veröffentlich am:
08.10.2026
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 ist kein einfaches Update, sondern erfordert eine Neuinstallation und die strukturierte Übertragung bestehender Shopdaten.
- Mit dem Shopware Migration Assistant lassen sich wichtige Daten wie Produkte, Kategorien, Kundenkonten und Bestellungen in das neue Shopsystem übertragen.
- Bestehende Themes, Plugins, individuelle Funktionen und Schnittstellen müssen auf ihre Kompatibilität geprüft und gegebenenfalls angepasst oder neu entwickelt werden.
- Die Kosten und Dauer einer Shopware-Migration hängen von der Größe, der technischen Komplexität und den individuellen Anforderungen Ihres Onlineshops ab.
- Eine sorgfältige Vorbereitung, umfassende Funktionstests und die Übernahme wichtiger SEO-Einstellungen helfen dabei, einen reibungslosen Umstieg auf Shopware 6 sicherzustellen.
Shopware 5 auf 6 migrieren: Voraussetzungen und Vorbereitung
Die Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 erfordert eine sorgfältige Planung und Vorbereitung. Da sich die beiden Shopware-Versionen technisch und strukturell unterscheiden, ist ein einfacher Versionswechsel nicht möglich. Damit der Umstieg möglichst reibungslos gelingt, sollten Sie zunächst die technischen Voraussetzungen prüfen, Ihren bestehenden Onlineshop analysieren und alle eingesetzten Erweiterungen sowie Schnittstellen erfassen. Eine strukturierte Vorbereitung hilft dabei, mögliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und den Migrationsaufwand realistisch einzuschätzen
Technische Voraussetzungen für die Migration auf Shopware 6
Bevor Sie Ihren Shopware-5-Shop auf Shopware 6 migrieren, müssen die technischen Anforderungen der neuen Shopsoftware erfüllt sein. Dazu gehören eine geeignete Serverumgebung, unterstützte PHP- und Datenbankversionen sowie ausreichend Speicherplatz und Rechenleistung. Die konkreten Systemanforderungen hängen von der eingesetzten Shopware-6-Version ab.
Bestehenden Shopware-5-Shop analysieren und prüfen
Eine gründliche Bestandsaufnahme Ihres bestehenden Shopware-5-Shops bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Migration. Dabei sollten Sie die vorhandene Shopstruktur, Produktdaten, Kategorien, Kundendaten und Bestellungen untersuchen. Auch bestehende SEO-Einstellungen, URL-Strukturen und individuelle Funktionen müssen berücksichtigt werden.
Die Analyse zeigt, welche Inhalte und Funktionen übernommen werden können und an welchen Stellen Anpassungen notwendig sind. Gleichzeitig bietet die Migration die Gelegenheit, veraltete Strukturen zu überarbeiten und den Onlineshop gezielt weiterzuentwickeln. Je genauer Sie Ihren bestehenden Shop prüfen, desto besser lassen sich technische Schwierigkeiten und unnötige Zusatzarbeiten vermeiden.
Plugins, Erweiterungen und individuelle Anpassungen erfassen
Viele Shopware-5-Shops verwenden zusätzliche Plugins und individuelle Erweiterungen, um bestimmte Funktionen bereitzustellen. Da Shopware 6 auf einer anderen technischen Architektur basiert, können bestehende Shopware-5-Plugins nicht einfach weiterverwendet werden.
Erstellen Sie daher eine vollständige Übersicht aller installierten Plugins, Erweiterungen und individuellen Programmierungen. Prüfen Sie anschließend, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden und ob entsprechende Lösungen für Shopware 6 verfügbar sind. Individuell entwickelte Funktionen müssen gegebenenfalls neu umgesetzt werden.
Kompatibilität von Themes, Schnittstellen und Drittsystemen überprüfen
Neben Plugins und Erweiterungen müssen auch das bestehende Shopdesign sowie angebundene Drittsysteme überprüft werden. Shopware-5-Themes sind nicht direkt mit Shopware 6 kompatibel. Deshalb ist in der Regel eine Anpassung oder Neuentwicklung des Designs erforderlich.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystemen, ERP-Software, Zahlungsanbietern, Versanddienstleistern und weiteren externen Anwendungen. Prüfen Sie, ob die jeweiligen Anbieter eine kompatible Anbindung für Shopware 6 bereitstellen und ob bestehende Datenübertragungen weiterhin wie gewünscht funktionieren.
Shopware 5 auf 6 migrieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 ist ein umfangreicher Prozess, der eine strukturierte Vorgehensweise erfordert. Neben der Übertragung von Produkten, Kunden und Bestellungen müssen auch technische Funktionen, Schnittstellen und SEO-Einstellungen berücksichtigt werden. Mit einer sorgfältigen Planung und einer schrittweisen Umsetzung können Sie Risiken reduzieren und den Wechsel auf Shopware 6 kontrolliert durchführen. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, welche Aufgaben bei der Migration anstehen und worauf Sie in den einzelnen Phasen achten sollten.
Welche Daten lassen sich von Shopware 5 auf Shopware 6 übertragen?
Bei der Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 können zahlreiche wichtige Shopdaten übernommen werden. Dazu gehören insbesondere Produktinformationen, Kategorien, Kundenkonten und Bestellungen. Der Shopware Migration Assistant unterstützt Sie dabei, diese Daten strukturiert in das neue Shopsystem zu übertragen. Allerdings lassen sich nicht alle Informationen und Einstellungen unverändert übernehmen. Aufgrund der unterschiedlichen Systemarchitektur können Anpassungen und zusätzliche Konfigurationen erforderlich sein. Deshalb sollten Sie vor der Migration genau prüfen, welche Daten übertragen werden können und wie sich deren Vollständigkeit sicherstellen lässt.
Produktdaten, Varianten, Eigenschaften und Kategorien migrieren
Die Übertragung der Produktdaten gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei einer Shopware-Migration. Mit dem Shopware Migration Assistant lassen sich unter anderem Produktnamen, Beschreibungen, Artikelnummern, Preise und weitere Produktinformationen von Shopware 5 nach Shopware 6 übertragen. Auch Produktvarianten, Eigenschaften, Hersteller und Kategoriezuordnungen können bei der Migration berücksichtigt werden.
Kundenkonten, Adressen und Kundengruppen übernehmen
Neben den Produktdaten können Sie auch bestehende Kundeninformationen in Ihren neuen Shopware-6-Shop übernehmen. Dazu gehören Kundennamen, E-Mail-Adressen, Rechnungs- und Lieferadressen sowie weitere gespeicherte Kontaktdaten. Auch Kundengruppen und die Zuordnung der Kunden zu diesen Gruppen können im Rahmen der Migration berücksichtigt werden.
Bei der Übertragung ist besonders auf die korrekte Zuordnung der Kundendaten zu achten. Prüfen Sie außerdem, ob bestehende Kundenkonten nach dem Wechsel weiterhin genutzt werden können und welche Anforderungen für die Anmeldung gelten. Abhängig von der bisherigen Konfiguration können zusätzliche Maßnahmen bei der Übernahme von Passwörtern oder beim ersten Login erforderlich sein.
Da personenbezogene Daten übertragen werden, sollten Sie auch die geltenden Datenschutzanforderungen berücksichtigen. Eine sorgfältige Prüfung hilft Ihnen, bestehende Kundenbeziehungen zu erhalten und einen möglichst unkomplizierten Übergang zum neuen Onlineshop zu ermöglichen.
Bestellungen, Bestellhistorien und Bestellstatus übertragen
Auch bestehende Bestellungen und Bestellhistorien lassen sich grundsätzlich von Shopware 5 auf Shopware 6 migrieren. Dabei können unter anderem Bestellnummern, Bestellpositionen, Rechnungs- und Lieferadressen sowie Informationen zu Zahlungs- und Versandvorgängen übertragen werden. Dadurch bleiben wichtige Informationen über vergangene Einkäufe im neuen Shopsystem verfügbar.
Besonders wichtig ist die korrekte Übernahme der Bestellstatus. Da Shopware 6 eine andere Struktur zur Verwaltung von Bestell-, Zahlungs- und Lieferstatus verwendet, müssen die bisherigen Statusinformationen passend zugeordnet werden. Individuelle Statusdefinitionen oder spezielle Bestellprozesse können zusätzliche Anpassungen erfordern.
Kontrollieren Sie nach der Migration, ob Bestellungen vollständig vorhanden sind, den richtigen Kunden zugeordnet wurden und die jeweiligen Statusinformationen korrekt dargestellt werden. Berücksichtigen Sie außerdem Bestellungen, die während der Migrationsphase neu eingehen oder bearbeitet werden.
Shopware 6 Design, Plugins und Schnittstellen richtig migrieren

Bei der Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 müssen neben den Shopdaten auch das Design, bestehende Plugins und technische Schnittstellen berücksichtigt werden. Da Shopware 6 auf einer anderen technischen Architektur basiert, lassen sich viele bisherige Anpassungen nicht direkt übernehmen. Insbesondere Themes, Einkaufswelten und individuelle Erweiterungen müssen geprüft und gegebenenfalls neu umgesetzt werden. Eine sorgfältige Planung hilft Ihnen, bewährte Funktionen zu erhalten und gleichzeitig die Möglichkeiten von Shopware 6 für die Weiterentwicklung Ihres Onlineshops zu nutzen
Warum Shopware-5-Themes nicht direkt übernommen werden können
Shopware 5 und Shopware 6 verwenden unterschiedliche Technologien und Strukturen für die Gestaltung von Onlineshops. Während Shopware 5 auf dem Template-System Smarty basiert, nutzt Shopware 6 die Template-Engine Twig. Deshalb können bestehende Shopware-5-Themes nicht einfach installiert oder unverändert weiterverwendet werden.
Auch individuelle Anpassungen an Templates, Stylesheets und JavaScript-Funktionen müssen auf ihre Kompatibilität geprüft werden. Dies betrifft beispielsweise die Navigation, Produktdetailseiten, Kategorieübersichten und den Checkout. Für die Migration ist daher in der Regel eine Neuentwicklung oder Anpassung des bisherigen Shopdesigns erforderlich. Dabei können Sie das gewohnte Erscheinungsbild Ihrer Marke beibehalten und gleichzeitig die technischen Möglichkeiten von Shopware 6 nutzen.
Bestehendes Shopdesign in Shopware 6 nachbilden oder modernisieren
Bei der Umstellung auf Shopware 6 haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Sie können Ihr bisheriges Shopdesign möglichst originalgetreu nachbilden oder die Migration für eine gestalterische und funktionale Modernisierung nutzen.
Wenn Ihr bestehendes Design bereits zu Ihrer Marke und den Erwartungen Ihrer Kunden passt, kann eine Nachbildung sinnvoll sein. Dabei werden wichtige Gestaltungselemente wie Farben, Schriftarten, Navigation und Seitenaufbau in einem kompatiblen Shopware-6-Theme umgesetzt.
Shopware-5-Plugins prüfen und passende Alternativen finden
Plugins erweitern den Funktionsumfang eines Onlineshops und übernehmen häufig wichtige Aufgaben im täglichen Geschäftsbetrieb. Da Shopware 5 und Shopware 6 unterschiedliche Plugin-Systeme verwenden, können vorhandene Shopware-5-Plugins nicht direkt in Shopware 6 eingesetzt werden.
Erstellen Sie zunächst eine Übersicht aller installierten Erweiterungen und prüfen Sie, welche Funktionen für Ihren Onlineshop weiterhin benötigt werden. Anschließend sollten Sie feststellen, ob die jeweiligen Plugin-Anbieter kompatible Versionen für Shopware 6 bereitstellen oder geeignete Alternativen verfügbar sind.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Erweiterungen für Zahlungsarten, Versandprozesse, Marketingfunktionen, SEO und die Anbindung externer Systeme. Auch individuell entwickelte Plugins müssen analysiert und gegebenenfalls für Shopware 6 neu programmiert werden.
Berücksichtigen Sie außerdem, dass einige bisher durch Plugins bereitgestellte Funktionen möglicherweise bereits im Standardumfang von Shopware 6 enthalten sind. Dadurch können Sie unnötige Erweiterungen vermeiden und die technische Wartung Ihres Onlineshops vereinfachen.











